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Rekordsumme für die Landesstraßen - Erhalt hat weiter Vorrang

Kurztext:

Verkehrsminister Michael Groschek hat inzwischen das Erhaltungsprogramm für die Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2016 vorgestellt. Dies wurde in der aktuellen Sitzung der Verkehrskommission des Regionalrates Arnsberg bekannt. Das Budget wird nochmals deutlich erhöht im Vergleich zum Vorjahr: Mehr als 115 Millionen Euro werden für Erhaltungsmaßnahmen bereitgestellt. Das sind nochmals etwa 15 Millionen Euro mehr als 2015.

Datum:
Mittwoch, 2. März 2016

Verkehrsminister Michael Groschek hat inzwischen das Erhaltungsprogramm für die Landesstraßen in Nordrhein-Westfalen für das Jahr 2016 vorgestellt. Dies wurde in der aktuellen Sitzung der Verkehrskommission des Regionalrates Arnsberg bekannt. Das Budget wird nochmals deutlich erhöht im Vergleich zum Vorjahr: Mehr als 115 Millionen Euro werden für Erhaltungsmaßnahmen bereitgestellt. Das sind nochmals etwa 15 Millionen Euro mehr als 2015. Dazu erklärt der Vorsitzende der SPD im Regionalrat, Hans Walter Schneider aus dem Hochsauerlandkreis:

„Mit einer Rekordsumme von 115,5 Millionen Euro setzt die Landesregierung ihre Politik für den Erhalt unserer Straßenverkehrsinfrastruktur konsequent fort. Dafür hat sich die SPD-Regionalratsfraktion für Südwestfalen erfolgreich in vielen Gesprächen in Düsseldorf eingesetzt. Der Zustand unserer Landesstraßen ist an vielen Stellen immer noch besorgniserregend. Deshalb hat der Erhalt auch weiterhin Vorrang vor dem Neubau. Die Landesregierung stellt damit sicher, dass einer weiteren Verschlechterung unseres Landesstraßennetzes entgegengewirkt wird. Den Investitionsrückstau bezüglich unseres 12.800 Kilometer langen Landesstraßennetzes mit seinen zahlreichen Brücken wird die Landesregierung mittelfristig auflösen. Der Grundsatz ‚Erhalt vor Neubau‘ bleibt daher auch in den kommenden Jahren zielführend für ihre Verkehrsinfrastrukturpolitik.“

So werden in diesem Jahr unter anderem für Erhaltungsmaßnahmen an Landesstraßen im Hochsauerlandkreis insgesamt rd. 3,9 Mio. Euro eingesetzt. Geplant ist die L 519 Sundern-Stemel (Instandsetzung), die L519 Sundern/Hachen bis Stemel (Fahrbahnerneuerung), die L541 Meschede/Berge (Deckenerneuerung), die L686 Sundern/Hellefeld  - Meschede/Frenkhausen (Fahrbahnerneuerung), die L717 Hallenberg (Brücke inkl. Kurvenstreckung), die L 740 Schmallenberg/Bödefeld – Walbecke – Winterberg/Siedlinghausen (Fahrbahnerneuerung), die L 740 Medebach/Münden bis Landesgrenze (Deckenerneuerung) und die L914 Schmallenberg/Niederhenneborn bis Oberhenneborn (Fahrbahnerneuerung).